Gerade im Karate könnt viel Fehler begannen werden. Alte Meister dieser Kampfkunst geben Ratschläge um Karate Training besser zu verstehen und Fehler zu vermeiden.

Karate Training

Lassen Sie sich nicht zu einer Leistung drängen. Für die Erlernung der Kampfkunst Karate gibt es keine Altersgrenze. Ideal ist es natürlich, wenn man schon in der Kindheit beginnt und den Sport das ganze Leben lang ausübt. Es ist natürlich nicht gut, wenn man seinen Enthusiasmus schon im Anfangsstadium verliert. Dies gilt jedoch in besonderer Weise für Karate, einer Kampfkunst, bei der ein tägliches Training erforderlich ist. Es gibt Leute, die am Anfang sehr intensiv trainieren, die aber nach nicht einmal einem Jahr in ihrem Eifer deutlich nachlassen. Das Karate Training sollte eine fortlaufende Entwicklung nehmen. Der Körper des Anfängers ist noch nicht auf Karate eingestellt und falls am Anfang zu viel oder zu wenig trainiert wird, bestehen gesundheitliche Risiken. Die Übungen müssen systematisch und allmählich aufgebaut werden. Die Zahl und die Kraft müssen nach und nach gesteigert werden.

 

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Wenn nach einigen Monaten oder nach einem Jahr die unvermeidlichen Ermüdungserscheinungen eintreten werden, dann ist der wichtigste Zeitpunkt gekommen. Ihre geistige Einstellung, die Sie zu diesem Zeitpunkt gegenüber Ihrem Sport haben, wird entscheidend Ihren weiteren Weg beeinflussen. Wenn Sie sich dessen bewusst sind, müssen Sie die Energie aufbringen, diesen Zeitraum zu überwinden. Wenn Sie jedoch bis zu dem Punkt entmutigt sind, dass Sie das Training aufgeben möchten, dann wird auch die größte Mühe keinen Erfolg haben. Dann sind diese Ermüdungserscheinungen das Anzeichen, dass Sie Karate nicht genug interessiert, um seinen wahren Wert zu erkennen. Wenn Sie aber aufhören, werden Sie niemals erkennen, was Karate wirklich bedeutet.

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Es ist besser, nicht mit allem anzufangen. Wenn Sie einmal die Notwendigkeit des Lernens erkannt haben, dann sollten Sie versuchen weiterzumachen, bis Sie die Kampfkunst voll verstehen. Krankheit, Unfälle, die Schwierigkeit, sich aufgrund mangelnden Trainings die Faust und Fußtechniken anzueignen, die Furcht, wenig gebräuchliche Techniken gegen gute Kämpfer anzuwenden, all dies führt zu Ermüdungserscheinungen. Um Sie zu vermeiden, muss man jeden Tag trainieren. Setzen Sie sich das Ziel, alles über Karate zu erfahren, damit Sie nicht das Interesse und Ihren Eifer verlieren. Lernen Sie die Techniken der anderen zu schätzen, studieren Sie die Katas ein, lesen Sie Bücher und Zeitschriften, die sich mit Karate beschäftigen, nehmen Sie möglichst oft an Wettkämpfen und an Meisterschaften teil… Wenn Sie Karate immer im Kopf haben, werden bei Ihnen keine Ermüdungserscheinungen eintreten.

 

Individuelles Karate Training

Das individuelle Training kann immer stattfinden. Ort und Zeitpunkt spielen dabei keine Rolle. Sie brauchen nur ungefähr 8 Tatamis. Nach einiger Praxis kommen Sie schon mit 3 aus. Versuchen Sie, sich zunächst eine korrekte Körperhaltung anzueignen. Steigern Sie die Kraft danach Schritt für Schritt. Lernen Sie eine Technik vollständig zu beherrschen, bevor Sie mit der nächsten beginnen.

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In anderen Worten, man braucht ungefähr 3 Jahre bis man eine Kata beherrscht. Selbst Könner beherrschen nicht mehr als fünf Katas. Es ist immer vorteilhafter, einige Katas genau zu beherrschen, als viele oberflächlich. Jede Kata hat seine besonderen Eigenschaften, und es ist daher notwendig, dass man mit einer Reihe vertraut ist.

Schon eine halbe Stunde Training pro Tag genügt. Ein Könner kann durchaus mehr als eine Stunde trainieren. Es muß im übrigen darauf geachtet werden, dass der Körper nicht durch ein zu großes Training übertrainiert wird. Wenn Sie Zeit haben, sollten Sie morgens, mittags und abends trainieren. Sie sollten daran denken, dass Sie Karate zum Nutzen Ihrer eigenen Persönlichkeit erlernen. Es wäre daher absurd, wenn dieses Training der Grund für eine Krankheit oder für einen Unfall wäre. Eine Übung, die nach kurzen Pausen immer wiederholt wird, wird zu besseren Ergebnissen führen als eine Übung, die über einen längeren Zeitraum hinweg wiederholt wird. Nutzen Sie ein wenig Ihre Freizeit, vor dem Frühstück, nach dem Mittagessen oder im Büro, wenn Sie Ihre Arbeit etwas ermüdet hat.

 

Grundprinzipien des Karate Trainings

Die drei Grundprinzipien des Trainings lauten wie folgt :

1) Stärke und Schwäche der angewandten Kraft
2) Strecken und Zusammenkauern des Körpers
3) Langsamkeit oder Schnelligkeit in der Technik.

Vergessen Sie niemals diese Prinzipien. Der erste Grundsatz betrifft denjenigen, der seine Kraft verschwendet, während der dritte Grundsatz für alle gilt, die der Technik einen zu hohen Stellenwert beimessen. Karatekas sind weder besonders geschickt, noch besonders stark. Steigern oder verringern Sie Ihre Kraft den Umständen entsprechend. Seien Sie schnell oder langsam, je nach Ihren persönlichen Ansprüchen. Man muss vor allem die Eigenschaft eines jeden Kata und die Bedeutung einer Technik kennen, um sich diese drei Grundsätze einzuprägen, die die Voraussetzung für eine korrekte Anwendung der Techniken sind.

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Es ist schwierig, alles über einen Kata an einem Abend zu lernen. Lernen Sie ihn zum Beispiel an drei Abenden kennen. Studieren Sie an dem 1. Abend die erste Hälfte, die zweite Hälfte dann am zweiten Abend und wiederholen Sie alles noch einmal am dritten Abend. Wenn Sie einen Kata einmal gelernt haben, dann sollten Sie zunächst Ihre Haltung verbessern, den Wert der Technik richtig einschätzen und dann die Übung immer wiederholen, wobei Sie die erwähnten drei Prinzipien nicht vergessen sollten. Man muss immer zuerst mit leichten Aufgaben beginnen und die Schwierigkeitsgrade langsam steigern. Dies gilt bei jedem Studium und im besonderen für die Kampfkunst Karate. Man kann auch sagen, dass viele Trainer mit dem Unterricht in denen von ihnen bevorzugten Katas beginnen, als ob sie davon nicht viele kennen würden… Mangelndes pädagogisches Gespür kann die Entwicklung bei einem Anfänger in eine falsche Bahn lenken. Wählen Sie eine Technik, machen Sie sich mit ihr vertraut und beschreiten Sie den direkten Weg zu dem wirklichen Karate-Kampfsport.

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